«Periode» und «Zyklus» – für die meisten Frauen sind das Synonyme. Dabei beschreibt das eine nur wenige Tage, das andere den ganzen Monat.
Dein Zyklus besteht aus vier eigenständigen Phasen. Die Menstruation ist nur eine davon – die sichtbarste, vielleicht die lauteste, die, die sich am stärksten meldet. Aber nicht die einzige, auf die es ankommt. Im Gegenteil.
Dein Zyklus läuft jeden einzelnen Tag. Auch wenn du nichts merkst, auch wenn alles «normal» läuft. Und in jeder Phase sieht die hormonelle Lage grundlegend anders aus.
Das merkst du nicht nur körperlich. Sondern auch daran, wie du denkst, redest, Entscheidungen triffst, dich in Gesellschaft fühlst. Mal bist du mutig, klar, kontaktfreudig. Ein paar Tage später willst du nur deine Ruhe. Das ist keine Launenhaftigkeit. Das ist dein Zyklus.
Und das Gute: Er folgt einem klaren, wiederkehrenden Muster. Wer dieses Muster kennt, lernt die eigenen Hormone zu lesen. Und wer die eigenen Hormone liest, hört auf, sich gegen den eigenen Körper zu stemmen.
Aus dem Zyklus als Störfaktor wird eine Struktur. Aus «warum bin ich so» wird «ach so, deshalb».
Genau darum geht es bei LÜN. Nicht darum, den Körper zu optimieren oder zum Funktionieren zu bringen. Sondern darum, ihn zu verstehen. Den Rest regelt er grösstenteils selbst.
In diesem Blog werde ich regelmässig Wissen rund um den Zyklus teilen: die vier Phasen, Hormone, PMS, Seed Cycling, Ernährung, Schlaf – und vieles mehr, das uns Frauen selten
jemand erklärt hat.
A plus,
Marina
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